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Factoring-Lexikon

Rating

Auf internationalen Finanzmärkten übliche standardisierte Kennziffer zur Beurteilung und Einstufung der Bonität eines internationalen Schuldners; es kann sich um Länder (Länder-Rating) oder Emittenten (Emittenten-Rating) handeln. - Die Erstellung erfolgt durch auf wirtschaftliche Analyse international bedeutender Schuldner spezialisierte private Unternehmungen.

Rating-Stufen: Triple-A-Rating (AAA) für bonitätsmäßig erstklassige Schuldner, Double-A-Rating (AA) für zweitklassige Schuldner, Single-A-Rating (A) für drittklassige Schuldner mit noch zufriedenstellender Bonität und analog abgestufte B-Rating für bonitätsmäßig zweifelhafte Schuldner. - In den 80er Jahren gewannen Rating zur Klassifizierung länderspezifischer Risiken große Bedeutung. Gemäß der Beschlüsse des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht müssen spätestens vom Jahr 2003 Banken ihre Kreditkunden nach deren Kreditrisiko einschätzen, sie also "raten". Das Risiko, vor allem das Ausfallrisiko eines Kredits hat Auswirkungen auf die Höhe des haftenden Kapitals der Bank. Sichere Risiken (AAA) müssen mit lediglich 20% Eigenkapital hinterlegt sein. Hohe Risiken (unter B-) mit 150%. Praktisch bedeutet das, dass eine Bank mit nur erstklassigen Kunden, künftig bei gleichem haftenden Kapital 7,5 mal so viel Kredit vergeben kann (und dafür Zinseinnahmen verbuchen kann) als eine Bank mit ausschließlich risikobehafteten Kunden. Keine Frage, dass Unternehmen mit schlechtem oder fehlendem Rating mit steigenden Zinskosten rechnen müssen. Schlimmstenfalls bleibt ihnen eine Fremdfinanzierung über Banken ganz versagt.

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